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Der Jugendbuchpreis FRIEDOLIN 2017 der Stiftung Weltethos wurde verliehen.

Der Weltethos ist der Versuch, die Gemeinsamkeiten der Religionen in wenigen Regeln zu formulieren, und will damit ein friedvolles Zusammenleben auf unseren Planeten zu ermöglichen. Er möchte sich aber nicht ausschließlich an Gläubige wenden, sondern auch Nichtgläubige einbeziehen.

Die Stiftung Weltethos link , vergibt nun zum dritten mal den mit 4000 Euro datierten Jugendbuchpreis. Qualifiziert werden Bücher anhand folgender Maßstäbe:

Neben sprachlichen und literarischen Gesichtspunkten sind inhaltliche Kriterien für die Bewertung ausschlaggebend. Im Blickpunkt sind dabei Handlungen, die beispielsweise eine interkulturelle oder interreligiöse Begegnung, Verständigung oder eine friedliche Regelung von Spannungen oder Konflikten zwischen verschiedenen Kulturen oder Religionen in besonderer Weise beschreiben. Auch Aspekte wie Aufrichtigkeit, Fairness und Mut können ein Jugendbuch für den Preis qualifizieren.

Dieses Jahr ging der Preis an das Buch "Nichts ist okay!: Zwei Seiten einer Geschichte" link von den Amerikanern Jason Reynolds und Brendan Kiely. In den USA ist rassistisches Verhalten durch die Polizei leider öfter eine Tatsache und es gibt immer wieder Schwarze, die von Polizisten ohne nachvollziehbaren Grund zusammengeschlagen oder sogar erschossen werden.
Stiftung Weltethos schreibt:Der Roman ist ein eindrückliches Plädoyer für Wahrhaftigkeit, Fairness, Respekt und nicht zuletzt für Solidarität – Solidarität mit all jenen, die aufgrund ihrer Hautfarbe zu Unrecht drangsaliert und diskriminiert oder gar zu Opfern willkürlichen und rassistisch motivierten Gewalthandelns werden.

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